Kursprogramm

Fortbildungsreihe Au-Ko Weser-Ems 2020 

Kursprogramm 2020 Anmeldung AGBs

 

16.03.2020 / Kurs-Nr. 2020-10 +++ABGESAGT+++

Beruf und Ausbildung mit Autismus – Praxis-Strategien für die erfolgreiche Eingliederung in den Beruf

Angefangen bei der Erreichung eines erfolgreichen Schulabschlusses, bei der richtigen Berufswahl und realistischen Berufseignung, der Suche nach einem Arbeitsplatz bis hin zu der Aufklärung über das Behinderungsbild beim Arbeitgeber und bei den Kollegen, müssen viele Hürden genommen werden. Eine erfolgreiche berufliche Integration für Personen mit einer Autismus-Spektrum-Störung ist daher von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig und muss häufig eng durch Therapie oder Beratung begleitet werden.

In diesem Seminar werden Methoden vorgestellt und ausprobiert, die den Klienten dabei unterstützen sollen, sich im „Dschungel Arbeitswelt“ zurecht zu finden bzw. eine realistische berufliche Perspektive zu erarbeiten. Dabei geht es neben engen praxisbezogenen Methoden und Materialien um die Erarbeitung einer realistischen beruflichen Perspektive und die Möglichkeit der Unterstützung im Rahmen der (Autismus-)Therapie.

Kursinhalte:

  • Autismus und die Bedeutung im Beruf
  • Methoden zur beruflichen Orientierung
  • Ausbildungsplatzsuche
  • Studium
  • Bewerbungen
  • Angemessene Arbeitsplatzgestaltung
  • Unterstützungsmöglichkeiten

Zielgruppe:

  • Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 16.03.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Silke Bruns, Pädagogische Leiterin MoPäD Nord, Autismus-Therapie Weser-Ems gGmbH

Veranstaltungsort:

  • Autismus-Therapiezentrum Leer, Hauptstraße 40, 26789 Leer

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

15.05.2020 / Kurs-Nr. 2020-11 +++ABGESAGT+++

Autismus, Trauma und Bewältigung

In der Therapie mit Menschen im Autismus-Spektrum zeigen sich häufig psychische Beschwerden, die an eine Trauma-Symptomatik erinnern: Massive Ängste, die für die Betroffenen selbst manchmal nicht erklärbar sind, ständige Alarmbereitschaft und hohe Reizbarkeit, besonders im Kontakt mit Anderen, quälendes Grübeln bis hin zu Zwangsgedanken, Schlafstörungen und Alpträume, plötzlich auftauchende Erinnerungen, die zu Stimmungsschwankungen und Einbrüchen in der Konzentration und Leistungsfähigkeit führen, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken – all dies sind Symptome, wie sie auch bei traumatisierten Menschen beobachtbar sind und von den Betroffenen genau so erlebt und beschrieben werden.

Das Seminar geht den Ursachen solcher Trauma-typischen Erfahrungen nach und widmet sich der Frage, wieso gerade Menschen im Autismus-Spektrum so häufig davon betroffen sind. Hierfür wird über verschiedene visuelle Modelle und Vorstellungsbilder dem autistischen Erleben nachgespürt, wobei sowohl sensorische als auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen können sodann gemeinsam Ansätze zur Prävention und Bewältigung traumatischer Erfahrungen abgeleitet werden. Dabei werden sowohl auslösende Faktoren als auch geeignete Präventions- und Bewältigungsstrategien über die gesamte Lebensspanne in den Blick genommen.

Kursinhalte:

  • Verständnis von und Einfühlung in autistische Wahrnehmungs- und Erlebniswelten
  • Trauma – Erleben: wie kommt es zustande?
  • Was sind klassische Faktoren, die zu psychischen Traumata führen?
  • Wie reagiert die Psyche? Welche Bewältigungsstrategien haben wir?
  • Warum sind Menschen mit Autismus besonders gefährdet?
  • Welche Maßnahmen zur Prävention sind sinnvoll – in der Kindheit, im Jugend- und im Erwachsenenalter?
  • Welche Ansätze zur Bewältigung gibt es – innerhalb und außerhalb?

Zielgruppe:

  • Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 15.05.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Brit Wilczek, Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Tanztherapeutin BVT

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

08.06.2020 / Kurs-Nr. 2020-12

Freundschaft, Beziehung und Sexualität bei Menschen mit hochfunktionalen Autismusformen

Zur Kernsymptomatik des Autismus gehört die stark eingeschränkte Fähigkeit zur kontextbezogenen Interaktion und Kommunikation. Trotzdem besteht bei den betroffenen Menschen oft ein (unterschiedlich stark ausgeprägtes) Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Liebe und sexuellem Erleben. Aus dieser Diskrepanz ergeben sich für die Betreffenden (und ihre Bezugspersonen) mannigfaltige Hilflosigkeits- und Frustrationserfahrungen.

Das Seminar beschäftigt sich mit der besonderen Erlebenswelt autistischer Menschen bezüglich ihrer Beziehungswünsche und ihrer Bedürfnisse nach Sexualität. Es werden Methoden und Medien vorgestellt, mit denen in Einzel- und Gruppenzusammenhängen an dem Thema gearbeitet werden kann. Der Einsatz von Videosequenzen ermöglicht einen großen Praxisbezug.

Kursinhalte:

  • Bandbreite zwischenmenschlicher Gefühle: Freundschaft, Liebe, Sexualität – Besonderheiten im Autismusbereich
  • Emotionale und sexuelle Wünsche – persönliche und gesellschaftliche Realität
  • Diversität der Sexualität
  • Aufklärung und Schutz vor missbräuchlichen Situationen bzw. Verhältnissen
  • Beispiele gelungener Liebesbeziehungen

Zielgruppe:

  • Fachkräfte

Termin:

  • 08.06.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Barbara Rittmann, Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin des Hamburger Autismus Institutes

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

24.06.2020 / Kurs-Nr. 2020-13

Methoden der Autismustherapie – eine Übersicht

Es gibt inzwischen unzählige Methoden für die Therapie bzw. den Umgang bei Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), die in Büchern oder durchs Internet verbreitet werden. Diese sind seriös, manchmal auch kritisch zu sehen. Doch wie findet man sich als Therapeut bzw. Pädagoge einer Institution (Kindertagesstätte, Schule, Wohneinrichtung) hiermit zurecht? Welche Methode bietet sich für welches „Problem“ an? Es geht in diesem Seminar sowohl um Methoden, die in therapeutischen Settings gebraucht werden, aber auch um solche, die im pädagogischen Alltag sinnvoll sind. Mit welchen Maßnahmen kann die Fachkraft zum Beispiel die Eltern zu einem positiven Umgang mit ihrem autistischen Kind beraten, Lehrern Tipps für eine möglichst reibungslose Beschulung geben,  den Tagesstättenmitarbeitern/innen Handlungsstrategien für die Einbeziehung des Menschen mit ASS in sinnvolle Tätigkeiten im Beschäftigungsbereich geben?

In diesem Seminar geht es neben der Vermittlung von Kenntnissen bzw. Wissen um Therapiemethoden um Entscheidungshilfen, wofür welche Methode sinnvoll ist, und wie der Mitarbeiter sich für die geeignete Methode entscheiden kann. Das Seminar vermittelt theoretisches Wissen, lädt aber auch zu eigener Reflektion und zum Einbringen eigener “Fälle“ bzw. Fragen ein.

Kursinhalte:

  • Praxisseminar

Zielgruppe:

  • Fachkräfte

Termin:

  • 24.06.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Christiane Arens-Wiebel, Studium der Sozialpädagogik, seit über 40 Jahren in der Arbeit mit autistischen Menschen

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

06.07.2020 / Kurs-Nr. 2020-14

Die besondere autistische Wahrnehmung

Wie wirken sich die autistischen Wahrnehmungsstörungen im Alltag aus und wie gehen wir damit um?

Die andersartige Sinneswahrnehmung eines Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung drückt sich in erhöhter oder abgeschwächter Empfindlichkeit im Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen aus. Auch abweichende Deutungen von Körpersignalen gehören dazu.

Aufgrund von Einschränkungen in der sozialen Wahrnehmung fällt es schwer, aus Gesichtern, der Körperhaltung oder der Stimmlage von anderen Menschen auf deren Gefühle zu schließen und angemessen zu reagieren. Perspektivwechsel sind somit weniger möglich. Auch eigene Befindlichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse können nur schwer dargestellt und mitgeteilt werden.

In diesem Seminar soll es um die Bedeutung dieser autistischen Wahrnehmung gehen. Wie wirkt sich diese Wahrnehmung im pädagogischen Alltag, in der Schule, in der Familie aus? Was können wir tun, wie können wir Unterstützung anbieten?

In diesem praxisorientierten Seminar werden Anregungen und Strategien aufgezeigt, die in der Therapie mit autistischen Klienten hilfreich sind. Es werden anhand von Video- und Praxisbeispielen Methoden und Materialien vorgestellt, die sich in der Therapie bewährt haben und die das Verständnis für die Wahrnehmungsbesonderheiten bei Autismus verbessern.

Kursinhalte:

  • Bedeutung dieser autistischen Wahrnehmung im Lebensfeld Schule, Familie, Arbeitsfeld
  • Praxisorientierte Unterstützung und alltagserprobte pädagogische Strategien
  • Was können wir tun, wie können wir Unterstützung anbieten?

Zielgruppe:

  • Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 06.07.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Andrea Precht, Pädagogin B.A., stellv. Leiterin Autismus-Therapiezentrum Oldenburg, Autismus-Therapie Weser-Ems gGmbH

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

13.07.2020 / Kurs-Nr. 2020-15

Asperger-Syndrom bei Mädchen und Frauen

In den letzten Jahren sind zunehmend auch Mädchen und Frauen mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert worden, auch wenn es immer noch zu wenige Informationen über die besondere Ausprägung des Asperger-Syndroms bei Frauen gibt. Nach wie vor werden die typischen Besonderheiten bei Frauen und Mädchen nicht ausreichend erkannt und berücksichtigt, weil die Diagnosekriterien zu einseitig auf die Problematik bei Jungen und Männern ausgerichtet sind.

In diesem Seminar werden Erfahrungswerte und Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt und diagnostische Kriterien sowie therapeutische Ansätze aus der Arbeit mit betroffenen Frauen und Mädchen mit Asperger-Syndrom vorgestellt.

Kursinhalte:

  • Was sind die besonderen Themen und Herausforderungen der Betroffenen?
  • Gibt es Ähnlichkeiten zu Männern mit Asperger-Syndrom in der Therapie?
  • Welches sind die Unterschiede?
  • Welche therapeutischen Ansätze und Vorgehensweisen machen besonders Sinn?

Zielgruppe:

  • Personen mit einer Autismus-Spektrum-Störung, Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 13.07.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Martina Steinhaus, Geschäftsführerin Autismus-Therapie Weser-Ems gGmbH

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

31.08.2020 / Kurs-Nr. 2020-16

Autismus in der Schule

Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung befinden sich hin allen Schulformen. Der Besuch der Schule ist nicht nur eine große Herausforderung für einen Schüler mit einer Autismus-Spektrum-Störung, sondern auch für die Lehrkräfte.

Wie können betroffene Schüler durch Therapeuten, Lehrer und andere pädagogische Fachkräfte im Kontext Schule, unterstützt werden?

Das praxisnahe Seminar beschäftigt sich u.a. mit den Fragen, Klassenaufklärung, Nachteilsausgleich, herausfordernde Verhaltensweisen und Möglichkeiten der Unterstützung durch den Einsatz einer Schulbegleitung. Dabei werden Methoden und Materialien vorgestellt und ausprobiert, die imRahmen der autismusspezifischen Beratung in Schulen angewandt werden können.

Kursinhalte:

  • Strategien für den Unterricht
  • Was mach ich bei Schulverweigerung?
  • Klassenaufklärung
  • Umgang mit Herausfordernden Verhalten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: z.B. Nachteilsausgleich

Zielgruppe:

  • Lehrer, Schulbegleiter und Fachkräfte

Termin:

  • 31.08.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Silke Bruns, Pädagogische Leiterin MoPäD Nord, Autismus-Therapie Weser-Ems gGmbH

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

11.09.2020 / Kurs-Nr. 2020-17

Förderplanung und Einführung in die Grundlagen der Verhaltenstherapie

Grundlage jeder therapeutischen Intervention ist die Feststellung der Förderziele und die Planung der geeigneten Vorgehensweise und Methoden für das Profil des jeweiligen Klienten. Dabei geht es auch um die Darstellung der eigenen Vorgehensweise gegenüber Klienten, Eltern und Kostenträgern. Wie priorisiere ich Ziele, wer ist mein Auftraggeber, welche Aufträge nehme ich an?  Wie evaluiere ich meine therapeutische Tätigkeit? Welche Prozesse kann ich in der Förderplanung darstellen? Ist „smart“ auch clever?

Verhaltenstherapie ist in ihrer Wirksamkeit gut belegt und gilt als besonders geeignet und wirkungsvoll für Menschen mit ASS. Woran liegt es also dann, dass der Verstärkerplan „nichts bringt“ oder berichtet wird, dass es keine Belohnung gebe, die etwas gebracht habe? Wie lege ich verhaltenstherapeutische Interventionen an, welche Methoden gibt es und wie entscheide ich was passend ist? Das Seminar soll aufzeigen, dass Verhaltenstherapie mehr als operante Konditionierung ist und wie man den Aspekt der Hilfe zur Selbsthilfe in der Verhaltenstherapie in seine Arbeit übertragen kann.

Kursinhalte:

  • Wie priorisiere ich Ziele
  • Wer ist mein Auftraggeber, welche Aufträge nehme ich an?
  • Wie evaluiere ich meine therapeutische Tätigkeit?
  • Welche Prozesse kann ich in der Förderplanung darstellen?
  • Wie lege ich verhaltenstherapeutische Interventionen an?
  • Welche Methoden gibt es?

Zielgruppe:

  • Fachkräfte

Termin:

  • 11.09.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Wiebke Hinz, Geschäftsleitung des Autismus-Therapie-Zentrums Mühlheim, Duisburg, Wesel

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

09.10.2020 / Kurs-Nr. 2020-18

Autistin sein und Mutterschaft – das schließt sich nicht aus.

Trösten, spielen und auch zuhören:

Was andere Mütter intuitiv können, müssen Frauen mit Autismus mühsam üben.

Wie kann es also gelingen die Herausforderungen der Mutterschaft mit den Herausforderungen der Autismus-Störung konstruktiv und stabil miteinander zu verknüpfen?

Dieser Fragestellung und anderer Fragen widmet sich dieses Seminar.

Kursinhalte:

  • Kennenlernen von Herausforderungen, welche Mütter mit einer Autismus – Spektrum Störung ( ASS ) im Rahmen ihrer Mutterschaft haben.
  • Verstehen der störungsspezifischen Besonderheiten, welche Mütter mit ASS im Umgang mit ihren Kindern haben.
  • Wie können die Herausforderungen konstruktiv und stabil miteinander verknüpft werden? .
  • Reflektion, wie sie Frauen mit ASS im Rahmen ihrer Mutterschaft und den damit verbundenen Herausforderungen unterstützten können.

Zielgruppe:

  • Frauen mit ASS, Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 09.10.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Christine Helle-Deters, Sozialpädagogin B.A., Pädagogische Leiterin MoPäD Süd, Autismus-Therapie Weser-Ems gGmbH

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

28.10.2020 / Kurs-Nr. 2020-19

Schwierige Elterngespräche zielorientiert führen

Elterngespräche zielorientiert zu führen ist im Rahmen der Autismustherapie und im weiteren sozialtherapeutischen Alltag eine wichtige und zugleich herausfordernde Aufgabe. Dabei gehören die Eltern im Rahmen einer therapeutischen Entwicklungsförderung zu den wichtigsten Kooperationspartnern. Das bedeutet einerseits eine enge Einbindung der Eltern in den Entwicklungsprozess ihres Kindes, darüber hinaus sind die Förderung der Erziehungskompetenzen der Eltern eine wesentliche Stürze in der Therapie. Die Eltern müssen also kooperativ in die Hilfeplanung mit einbezogen werden, gleichzeitig sollen sie dem Helfersystem vertrauensvoll gegenüberstehen.

Viele Eltern sind an einer guten Zusammenarbeit mit den Fachkräften interessiert und nutzen die Gespräche für Austausch, Reflexion und die Klärung offener Fragen. Andere Eltern wiederum begegnen der Hilfemaßnahme mit Skepsis und treten  verunsichert, abwehrend, vorwurfsvoll oder fordernd auf.

In diesem Seminar werden Kenntnisse und Methoden vermittelt, die es ermöglichen, auch mit „schwierigen“ Eltern ein Arbeitsbündnis herzustellen und die Compliance und Kooperation so zu gestalten, dass die Elterngespräche respektvoll und zielorientiert verlaufen.

Kursinhalte:

  • Grundelemente eines gelingenden Elterngesprächs.
  • Vorbereitungen treffen und die eigene Haltung reflektieren.
  • Die Bedeutung der ersten 3 Minuten für den Gesprächsverlauf.
  • Klare Ziele als Bezugspunkt eines Elterngesprächs.
  • Strategien erfolgreicher Gesprächsführung.
  • Lösungsorientierte Fragen zur Problemklärung und -lösung.
  • Zielorientierte Ergebnissicherung und Perspektivplanung.
  • Typische Gesprächsfallen und der wirkungsvolle Umgang damit.
  • Mit Vorwürfen und Anschuldigungen einen entspannten Umgang finden.
  • Vom Umgang mit starken Gefühlen wie Ärger oder Angst
  • Respektvolle Abgrenzung bei grenzüberschreitendem Verhalten.

Zielgruppe:

  • Fachkräfte

Termin:

  • 28.10.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Werner Mayer, Dipl.-Sozialwissenschaftler, Tätig in eigener psychologischer Praxis für Supervision, Coaching, Beratung und Fortbildung

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

06.11.2020 / Kurs-Nr. 2020-20

Das Züricher Ressourcen Modell (ZRM):

Ziele und Ressourcen finden in der therapeutischen Arbeit mit Menschen mit Autismus und deren Bezugspersonen

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) wurde von Maja Storch und Frank Krause in den 1990er-Jahren für die Universität Zürich entwickelt. Aspekte aus der Psychoanalyse und Motivationspsychologie basierend auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln werden zu einem einheitlichen Modell zusammengeführt.

In diesem Seminar soll mit den Methoden des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM) eine wirkungsvolle Methode des Selbstmanagements sowie der Arbeit mit Klienten und deren Bezugsgruppen kennengelernt werden. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der praxisorientierten Anwendung der Methode in der Therapie.

Kursinhalte:

  • Klarheit über die professionelle Rolle als Therapeutin finden
  • Ziele und Methoden in der Therapie entwickeln
  • Eigene Ressourcen entdecken und aktivieren
  • Praxisorientierte Methoden im Umgang mit Klienten anwenden

Zielgruppe:

  • Fachkräfte

Termin:

  • 06.11.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Dipl.-Psych. Karin Flick, leitende Psychologin in einer Mutter-Kind-Klinik

Dipl.-Handelslehrer Seven Sorgatz, Studiendirektor

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

16.11.2020 / Kurs-Nr. 2020-21

Erwachsen mit Frühkindlichem Autismus und in einer Einrichtung – wie kann das gut gelingen?

Erwachsen werden auch die Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und kognitiver Beeinträchtigung. Sie sind keine Schüler mehr, sondern sollen in einer Tagesstätte oder Werkstatt arbeiten, irgendwann aus dem Elternhaus ausziehen und in eine Wohnstätte übersiedeln. Den Eltern bzw. Bezugspersonen liegt am Herzen, dass der Übergang in die neue Umgebung mit deren zunächst gänzlich unbekannten Anforderungen gut gelingt. Der autistische Mensch soll sich wohlfühlen, sich anzupassen lernen, sich sinnvoll beschäftigen und eine Perspektive für sein Erwachsenenalter haben.

Doch wie gelingt ein entspannter Übergang in den neuen Lebensabschnitt? Welche Voraussetzungen sollten in der neuen Einrichtung bestehen, wenn der Mensch mit ASS sich dort positiv einleben soll? Welche institutionellen und pädagogischen Möglichkeiten gibt es, wenn es Probleme gibt, und die Integration nicht so verläuft, wie sich das alle erhofft haben?

In diesem Seminar geht es um Reflektion der Probleme erwachsener Menschen beim Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Es geht auch um sinnvolle und notwendige Gestaltungselemente  bezogen auf das Arbeits- und Lebensumfeld. Konkret werden angemessene  Schritte und Voraussetzungen (räumlich, pädagogisch, institutionell) erarbeitet, um die Umgebung autismusspezifisch zu gestalten und eine möglichst konfliktarme Betreuung zu gewährleisten.

Es werden wichtige Informationen aus autismusspezifischer Sicht gegeben, es bleibt jedoch auch Raum für eigene Themen und Fragen der Teilnehmer. Diese können im Groß- oder Kleingruppensetting bearbeitet werden.

Kursinhalte:

  • Pädagogische Strukturen und praktische Möglichkeiten bei Erwachsenen mit frühkindlichem Autismus in Einrichtungen

Zielgruppe:

  • Angehörige und Fachkräfte

Termin:

  • 16.11.2020 / 09:30 – 17:00 Uhr

Referent:

Christiane Arens-Wiebel, Studium der Sozialpädagogik, seit über 40 Jahren in der Arbeit mit autistischen Menschen

Veranstaltungsort:

  • Oldenburg (der genaue Veranstaltungsort wird per Anmeldebestätigung bekannt gegeben)

Kursgebühren:

  • 140 € pro Teilnehmer
  • 80 € pro Teilnehmer (für Mitglieder des autismus Regionalverbandes Weser-Ems e.V.)

Aus Gründen der vereinfachten und besseren Lesbarkeit ist im vorgenannten Text nur die männliche Form bei Personen- und Funktionsbezeichnungen angegeben. Gemeint ist immer auch die weibliche und diverse Form.